zwischen himmel
und erde

aufwachsend
zum horizont
der flach ist
und krumm
unter der last
des himmels
behausungen
hingestreut
planlos
aber doch
ein weg
schneidet
das bild
rasch fort
fliehend

in den steinen
glaubte ich früher
wohnen die seelen
der verstorbenen
Was bleibt?
ein garten
namen
die frißt
die zeit

auf mich zu
wächst
die ewigkeit
wo aber
in diesem
angefüllten tal
ein ort wo
nehme ich
einkehr
mit meinen
schweren
gedanken
wo hör ich
die stille
wachsen
das land

behausungen
hingestreut
planlos
aber doch
ein weg
schneidet
das bild
rasch fort
fliehend

wiese
steine
der weg
häuser
im tal
und auf den
lehnen
der land-
schaft
die sich
im vagen verliert
das nichts
der himmel
kein ort

aber doch
ein weg
schneidet
das Bild
rasch fort
fliehend

aber wo her
und
wo hin



Felix Grüner, 2002

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